Aus einem Verständnis, das Bildung als Befähigung zur Auseinandersetzung mit der verletzten Welt begreift, wurde in verschiedenen Bildungskontexten in den letzten Jahren die Idee einer transformativen Bildung aufgegriffen. Gleichzeitig ist das Feld transformativer Bildung derzeit weniger klar umrissen und deutlich vielstimmiger, als es der Begriff auf den ersten Blick vermuten lässt. Unterschiedliche theoretische Zugänge, Bildungsverständnisse und didaktische Perspektiven prägen die internationale Debatte und eröffnen neue Möglichkeiten für Forschung und Praxis. Vor diesem Hintergrund bringt das Wissenschaftliche Netzwerk Wissenschaftler*innen aus der deutschsprachigen Geographie und Geographiedidaktik zusammen. 

 

Im Rahmen der Netzwerkarbeit werden zwei übergeordnete Ziele angestrebt: 

(1) die Rekonstruktion der unterschiedlichen Theorielinien, Forschungszugänge und Vermittlungsweisen und ihre systematische Synthese zu einer didaktischen Leitperspektive sowie 

(2) die Entwicklung und der Transfer innovativer Curricula, Leitlinien und unterrichtspraktischer Lehr-Lern-Settings für Schule und Hochschule. 

 

Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses zieht sich dabei als weiteres Ziel durch die gesamte Netzwerkarbeit hindurch.

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